Kulturgeschichte

Heinrich Böll: Das schlechte Gewissen des westdeutschen Katholizismus

Heinrich Bölls weltweiter Ruhm begründet sich in seinem Schaffen als Schriftsteller. Bölls großes Verdienst jedoch besteht in seinen offensiven Auseinandersetzungen mit der katholischen Amtskirche der frühen Bundesrepublik und in seinem verbissenen Kampf gegen die „Bild“-Zeitung, die ihn zu einem Sympathisanten der RAF-Terroristen brandmarken will. Heinrich Böll war nicht nur einer der größten Schriftsteller der Nachkriegsjahrzehnte. Er war vor allem auch einer der klügsten, eigensinnigsten und stimmgewaltigsten öffentlichen Intellektuellen der westdeutschen Republik. Eine Biografie in vier Teilen.

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Kulturgeschichte

Hartmut König: Der singende Funktionär

Den Song „Sag mir, wo du stehst“ kannte jeder DDR-Bürger. Und fast jeder kannte Hartmut König. Er war ein mittelmäßiger Musiker, ein wortgewandter Texter und vor allem ein begnadeter Netzwerker. König machte eine rote Blitzkarriere: Vom Vorsänger der Politbarden des „Oktoberklub“ zum Kulturchef der Jugendorganisation FDJ und von dort zum …

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